Oberflächentemperaturen von Sportbelägen

Sportrasen ist und bleibt der ideale Spielbelag

Spielbeläge haben zum einen eine Sportfunktion zum anderen aber auch eine Schutzfunktion für die Nutzer zu erfüllen. Zur Schutzfunktion zählt u. a. ein günstiges Gleitreibungsverhalten, das Verletzungen der Gelenke und Bänder sowie ein Abschürfen oder Verbrennen der Haut beim Rutschen vermeiden soll. Gleichzeitig sollen sie dem Nutzer auch eine angenehme und zur Aktivität auffordernde Oberfläche bieten. Dies gilt bei starker Sonneneinstrahlung auf für die Temperatur des Spielbelags.

Der Kunststoffrasen war mit Sand und EPDM-Gummigranulat verfüllt. Noch höhere Temperaturen sind wahrscheinlich bei Verfüllung mit schwarzem Recyclinggranulat (Altreifen) zu erwarten, welches nicht nur aus diesem Grund für Sportflächen ungeeignet erscheint. Die hohen Temperaturen an der Oberfläche sowie die trockene, stumpfe Oberfläche sind die Hauptgründe, warum es beim Rutschen auf Kunststoffrasen schnell zu Verbrennungen kommt.

Etwa um 10 °C geringer liegen die Temperaturen an den Oberflächen des Tennenbelags und der Kunststofflaufbahn. Neben der Aufheizung des Belags ist sicherlich die kantige Belagsstruktur die Hauptursache für die Ablehnung dieser Belagsart durch die Nutzer, da es beim Sturz oder Rutschen zu schmerzhaften Hautabschürfungen kommt.

Verdunstungskälte einzige Abhilfe

Die Messwerte auf Kunststoffrasen und Tennenflächen belegen erneut die Notwendigkeit, diese Flächen befeuchten zu können. Nur durch die Verdunstungskälte lassen sich die für die Sportler ungünstige Hitzeeinwirkung reduzieren und durch den Wasserfilm das Gleitreibungsverhalten verbessern.

Anders der Sportrasen: sein Spielbelag besteht aus Gräsern, die fast 90 % Wasser enthalten. Bei stärkerer Nutzung, vor allem aber beim Rutschen oder Fallen, tritt dieses Wasser aus der Pflanze aus und bildet einen natürlichen Gleitfilm. Die Haut des Spielers wird geschont, erhitzt sich beim Rutschen nicht und es kommt somit auch nicht zu Verbrennungen. Dies gilt natürlich auch für den Hybridrasen CombiGrass®. Bei hohen Lufttemperaturen ist der kühlende Effekt durch die Wasserverdunstung der Gräser für die Spieler ein wichtiger Wohlfühlfaktor, der zur Leistungssteigerung beiträgt.

Messungen auf einer kommunalen Sportanlage mit 4 unterschiedlichen Belagsarten in direkter Nachbarschaft zeigten an einem sonnigen Tag bei einer Lufttemperatur von 23 °C folgende Temperaturen an der Oberfläche

Bei Fragen zur Thema Sportplatzbeläge und Nutzungssteigerung durch Hybridrasen Sie sich auf unserer Webseite oder es unterstützt Sie gerne Ihr EUROGREEN Fachberater vor Ort. | info(@)eurogreen.at

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